Zukunft ist ein guter Ort

Über das Buch von Sina Trinkwalder bin ich eher per Zufall gestolpert. Weder hatte ich Werbung davon in den sozialen Netzen gesehen, noch hatte ein Bekannter oder ein Kollege mal das Buch erwähnt.

Ich hatte mir auf dem Blog von Hendrik Kahmann den einen oder anderen Artikel zur Fotografie mit FUJI Kameras durchgelesen und war beim weiteren stöbern über ihren Namen und dann über Ihren Blog mit Link zum Buch gestolpert.

Im Verlauf des Buches schafft es die Autorin, dem Leser sowie der Leserin nicht nur einmal den Spiegel vor zu halten, um die Realität ohne rosarote Brille zu betrachten.

Sie beleuchtet aktuelle Missstände auf sachliche, aber keinesfalls wissenschaftliche Weise und im gesamten Verlauf des Buches entsteht nie der Eindruck, Trinkwalder fasse bloß zusammen, was andere Magazine oder Studien bereits hervorgebracht haben. Stattdessen wirkt es, als habe sie sich detailliert mit den Themen beschäftigt. Zum Ende hin stellt Trinkwalder ein Lösungskonzept vor, welches durchaus plausibel und realisierbar scheint, wenn jeder in Deutschland lebenden, seinen Beitrag dazu leistet.

Unter anderem stellt die Autorin im Buch unseren aktuell vorherrschenden Konsum in Frage, den der Kapitalismus benötigt, um zu funktionieren. Zudem führt sie Berufsgruppen vor Augen, wie schnell ihr Beruf vom schwarzen Loch der Digitalisierung verschlungen worden sein kann und stellt fest, dass wir als Gesellschaft weg vom Fernseher als Unterhaltungsmedium und raus unter Menschen zum echten Austausch kommen müssen, um soziale Gefüge zu stabilisieren.

Klare Kauf- und unbedingte Leseempfehlung, da Sina Trinkwalder mit dem Buch ein Umdenken anstoßen möchte und im Buch viele Fakten und „flotte Sprüche“ schlummern, die erst nach einigem drüber Nachdenken ihre ganze Kraft entfalten.

Lasst uns unsere Zukunft gemeinsam Mitgestaltung und zu einem besseren Ort formen.

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