­čôÜ | Agile Prozessoptimierung

Ihr kennt das. Euer Unternehmen hat sich zum Ziel den Launch eines neuen Produktes gesetzt. Der Vertrieb wei├č, was der Kunde will, die Entwicklung wei├č, was der Vertrieb will, der Support wei├č, was die Entwicklung erstellt hat und ausliefern wird. Der Kunde wei├č, wie es zu benutzen ist. Sch├Âne (Wunsch-)Vorstellung. ­čĄú

In der Realit├Ąt ist oben beschriebener Fall oftmals in etliche Prozessfetzen unterteilt, die eher schlecht als recht ineinander greifen. Der Vertrieb l├Ąsst eine Kundenumfrage durchf├╝hren, die Ergebnisse werden aber ohne zielf├╝hrende Aufbereitung an die Entwicklung ├╝bergeben. Die Entwicklung k├Ąmpft mit „Interpretationsspielr├Ąumen“, geht aber der Diskussion aus dem Weg und baut lieber erstmal, was sinnvoll erscheint. Der Support wird auf Basis halbgarer Zwischenst├Ąnde schonmal grob geschult und am Ende erh├Ąlt der Kunde ein Produkt, dass zwar Eier verquirlen und braten kann, aber das automatische Einstellen der Bratdauer sowie der -temperatur wurde „vergessen“ weil es nirgendwo als kritisch definiert war.

Mit den Werkzeugen, die M. Olavarria und S. Buschow in „Agile Prozessoptimierung“ vermitteln, habt ihr einen treuen Begleiter, um solcher Prozesse endlich Herr zu werden.

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Einziger Kritikpunkt in meinen Augen ist, dass die Skalierung der m├Âglichen Ma├čnahmen zwar ersichtlich ist, aber dennoch in sehr gro├čem Ma├čstab begonnen wird. F├╝r die Anpassungen eines Prozesses werden Teams einberufen, unterschiedlichste Meetings durchgef├╝hrt und die gesamte Anpassung entlang eines gro├č angelegten Projektes durchgef├╝hrt.

Ich denke hier h├Ątte man f├╝r kleine, mittelst├Ąndische Unternehmen und kleine Teams einen Light-Ma├čnahmenkatalog entwickeln k├Ânnen, mit dem diese sich leichter identifizieren w├╝rden und diesen anzuwenden w├╝ssten, denn den Aufwand, den die Autoren hier empfehlen, werden viele kleinere Teams nicht stemmen k├Ânnen.

Fazit

Daher f├Ąllt mir leider auch eine abschlie├čende Empfehlung schwer. Das Buch bietet viele Wissenswerte Gedankeng├Ąnge und Praktiken, aber es k├Ânnten falsche Erwartungen an den Inhalt gehegt werden. Vielleicht wird die Kritik in einer k├╝nftigen Auflage aufgegriffen.

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